Deutlich auf Distanz zu ihren Genossen, die zu einer Demonstration am kommenden Dienstag aufgerufen hatten, gehen die Vorsitzenden der Essener SPD-Ortsvereine Burgaltendorf, Holsterhausen, Huttrop/Südostviertel, Kray, Mitte, Rüttenscheid, Steele, Überruhr und Werden/Bredeney sowie der Essener SPD-Arbeitsgemeinschaften AsF, ASJ MEO, JUSOS und Migration & Vielfalt: “Wir kritisieren, dass sich SPD-Gliederungen rechtsextremer Wörter und Symbolik bedienen und fordern die Genossen in Altenessen, Karnap und Vogelheim auf, sensibler mit der aktuellen Flüchtlings- und Unterbringungsdiskussion umzugehen. Genossen, das geht so nicht! Daran ändert auch die nun erfolgte Absage der Demonstration nichts. Dass NPD und AFD den gescheiterten Demoaufruf unterstützt haben, sollte jedem Sozialdemokraten zu Denken geben.“

“Sowohl Wortwahl als auch Vorgehen der drei Ortsvereine führen zu einer unnötigen, weiteren Emotionalisierung einer Diskussion, die wir sachlich führen müssen, um den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt nicht zu gefährden. Wir erwarten, dass auch die Ortsvereine in Altenessen, Vogelheim und Karnap sich aktiv und konstruktiv an diesem Prozess beteiligen und zur politischen Auseinandersetzung über die Flüchtlingsunterbringung zurückkehren. Das aktuelle Vorgehen unserer Genossen spielt nur jenen in die Hände, die den sozialen Zusammenhalt und den solidarischen Umgang in unserer Stadt vergiften wollen. Anstatt fahrlässiger Symbolpolitik brauchen wir eine inhaltliche Auseinandersetzung über eine sozial ausgewogene und menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen”, so die einhellige Meinung der SPD-Ortsvereins- und Arbeitsgemeinschaftsvorsitzenden.

„Endlich kommt Bewegung in den lange Zeit stagnierenden Prozess an der Steeler Straße. Das ist allen voran für Anwohner und Gewerbetreibende ein positives Signal”, so kommentiert Andreas Wiemers, Vorsitzender der SPD Huttrop/Südostviertel, die Vorlage der Verwaltung für den zuständigen Rats-Ausschuss. Darin wird vorgeschlagen, die zweistreifige Verkehrsführung auf der Steeler Straße im Abschnitt vom Wasserturm bis zur Oberschlesienstraße nun probeweise umzusetzen.

„Diese Verkehrsberuhigung kann dazu beitragen, dass der Streckenabschnitt für Fußgänger sicherer wird. Zudem können durch die Aufhebung des Halteverbots und dem dazu gehörigen neugewonnenen Parkraum auch die ansässigen Ladenlokale profitieren”, hofft Wiemers. “Als längst überfälligen Schritt” bezeichnet Wiemers, dass im Zuge der einzuführenden Zweispurigkeit auch die Haltestelle Wörthstraße durch vorgezogene Bordsteinkanten und Absperrpfosten gegen den fließenden Verkehr abgesichert werden soll. “Damit wird das Aus- und Zusteigen in die Straßenbahn nicht nur sicherer, sondern auch für Menschen mit Kinderwagen oder Rollatoren erträglicher” betont Wiemers. Lies mehr …

parkfriedhof-beleuchtetZu Ehren der Essener Bürgerinnen und Bürger, die in den Konzentrationslagern der Nazis. ermordet wurden, legte die SPD Huttrop-Südostviertel vor den 52 Gedenktafeln und dem Gedenkstein auf der Ehrenanlage auf dem Parkfriedhof einen Kranz nieder.

Andreas Wiemers, Vorsitzender der SPD Huttrop/Südostviertel sagte: „Hinter jeder Gedenktafel verbirgt sich ein menschliches Schicksal. Diese Schicksale müssen aufgespürt und ins Bewusstsein aller Generationen gebracht werden. Dafür sind in diesem Jahr neue Ansätze entstanden. Wir haben zum Beispiel bei der Reinigung der Steine im Vorfeld und bei der Kranzniederlegung neue Kontakte zu Angehörigen der Verfolgten und zu interessierten Bürgern gewinnen können und werden die Geschichtsarbeit noch intensiver unterstützen.“

In Konzentrationslagern verstorbene Essener Bürgerinnen und Bürger, denen auf der Ehrenanlage Parkfriedhof in Essen-Huttrop gedacht wird: Lies mehr …

Bild_Gedenksteine_HuttropAuf dem Parkfriedhof in Essen-Huttrop erinnern 52 Gedenktafeln und ein Gedenkstein an Essener Bürgerinnen und Bürger, die in den Konzentrationslagern der Nazis ermordet wurden. „Durch Wind und Wetter sind Gedenkstein und Gedenktafeln jedoch inzwischen in einem bemitleidenswerten Zustand, den auch Grün & Gruga nicht kurzfristig beseitigen kann“, erklärt SPD-Ratsherr Christian Kaiser. „Daher haben wir uns als SPD Huttrop/Südostviertel dazu entschlossen, die Reinigung der Gedenksteine mit Drahtbürste und Reinigungsmaterial selbst in die Hand zu nehmen. Die im Oktober begonnene Reinigung wollen wir nun am 7. November ab 10:00 Uhr auf dem Parkfriedhof fortsetzen. Wir laden engagierte Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, gemeinsam mit uns diese Mahnstätte in einen ehrwürdigen Zustand zurückzuversetzen“, so Kaiser. Interessenten können sich unter kaiser@spd-huttrop-sov.de oder telefonisch unter 0152/53472827 melden. Lies mehr …

Verfasst von: Andreas Wiemers | 17. September 2014

Steeler Straße: Möglicher Umbau wird noch Jahre dauern

Auch wenn der Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung (ASP) nun beschloss, die Steeler Straße probehalber und für die Dauer eines halben Jahres zwei- statt vierspurig zu führen, so werden bis zu einem möglichen Umbau des Bereichs zwischen Wasserturm und Herwarthstraße wohl noch einige Jahre vergehen.

Dass die Umsetzung dieser „Testphase“ nur ein Etappenziel sein kann, das weiß auch Andreas Wiemers. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Huttrop-Südostviertel leistete zuletzt jede Menge Überzeugungsarbeit, als er, gemeinsam mit SPD-Bezirksvertreter Frank Mußhoff, im April das von der Verwaltung in Auftrag gegebene Gutachten zur möglichen Umgestaltung der Steeler Straße erst den Bürgern vorstellte und dann in der BV zur Abstimmung brachte. Lies mehr von Michael Heiße auf DerWesten.de…

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