Verfasst von: Andreas Wiemers | 9. Juni 2011

Die Rechtslage beim bundesweiten Stadionverbot

Der Beitrag von Jan F. Orth und Björn Schiffbauer in der Zeitschrift für rechtswissenschaftliche Forschung setzt sich mit einem ganz praktischen Problem auseinander, bei dessen Lösung das Strafrecht, das Zivilrecht und das Öffentliche Recht ineinander greifen und ineinander greifen müssen: Um Ausschreitungen bei Fußballspielen zu verhindern, werden in jüngster Zeit gegenüber polizeibekannten Randalierern immer wieder präventive Stadionverbote für alle Bundesligastadien ausgesprochen – und zwar unabhängig davon, ob die Inhaber des Hausrechts der einzelnen Stadien Hausverbote ausgesprochen haben. Für die Betroffenen bedeutet dies nach Ansicht der Autoren eine Beschränkung ihrer Vertragsfreiheit und ihrer verfassungsrechtlich abgesicherten Freiheitsrechte. Um einen angemessenen Rechtsschutz zu gewährleisten, wird die Einführung eines Widerspruchsverfahrens vorgeschlagen. Lies mehr…
(Quelle: Nomos Verlagsgesellschaft)

Dazu auch: »Ein Grundrecht auf Fußball« im Magazin für Fußballkultur.

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Responses

  1. […] Strategie verfolgt man nun seit einiger Zeit, zum Teil mit drastischen Strafandrohungen, deren Verhältnismäßigkeit unhinterfragt bleibt. Man scheint davon auszugehen, dass eine weniger repressive Haltung gegenüber […]


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