Verfasst von: Andreas Wiemers | 6. September 2012

Unabhängiger Gutachter sieht keine Möglichkeit für Erhalt der Bäume von der Grün und Gruga-Fällliste

Im Zuge der Diskussion über das Fällen von Bäumen im Stadtbezirk I hat die SPD Huttrop/Südostviertel ein Gutachten durch einen „zweiten Experten“ eingeholt.

„Als Politiker sind wir keine Baumexperten, die die Gründe für die Fällungen beurteilen können. Da sind wir auf die fachliche Einschätzung von Grün und Gruga angewiesen“, sagte der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Wiemers. „Jedoch wird diese Einschätzung von Bürgern immer wieder angezweifelt. Darum haben wir als Ortsverein nun einen unabhängigen Gutachter auf eigene Kosten eingeschaltet, um eine „zweite Meinung“ als Entscheidungshilfe in den politischen Gremien der Stadt zu erhalten“, so Wiemers.

„Wir haben den Gutachter aus Köln gebeten, stichprobenartig Bäume aus der Fällliste zu begutachten. Grundsätzlich hat der die Liste von Grün und Gruga bestätigt. Auch er sieht keine Möglichkeit, die markierten und genannten Bäume zu erhalten“, berichtet Karsten Ständer, der die SPD in der Bezirksvertretung I vertritt. „Alle beispielhaft ausgewählten Bäume hätte der Gutachter mittelfristig ebenso wie Grün und Gruga gefällt“, so Ständer.

„Entgegen der kritischen Grundstimmung bei manchen Bürgern lobte der Gutachter, wie umsichtig Grün und Gruga tatsächlich vorgehe“ berichteten Wiemers und Ständer „Diese gutachterliche Einschätzung ist zwar kein Blankoscheck für zukünftige Baumfällmaßnahmen durch Grün und Gruga. Sie kann jedoch zur Versachlichung zukünftiger Diskussionen beitragen. Denn ein unnötiger Kahlschlag findet in Essen nachweislich nicht statt“, so die einhellige Meinung von Ständer und Wiemers.

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