Verfasst von: Andreas Wiemers | 17. Juli 2013

Wo Südostviertel drin steckt, steht nun auch Südostviertel drauf

Foto_Eingang_BAB_Südostviertel„Was lange währt, wird endlich gut“, sagt Ratsfrau Karla Brennecke-Roos mit Blick auf die kürzlich erfolgte Änderung der Ortseingangsschilder an den Autobahnabfahrten „Huttrop“. „Denn auch wenn die Abfahrt Huttrop heißt, so fährt man doch in den Stadtteil Südostviertel ein“, erklärt die SPD-Politikerin. Daher sei es für sie zwangsläufig gewesen, dass die Ortseingangsschilder auch den formal korrekten Namen „Südostviertel“ und nicht wie bislang „Huttrop“ tragen. „Doch auch was eigentlich falsch ist, wird in Essen nicht zwangsläufig korrigiert“, so Brennecke-Roos, deren Einsatz für die Richtigstellung der Schilder sie bisweilen an einen Kampf gegen Windmühlen erinnerte.

So bedurfte es mehrerer SPD-Anträge in der Bezirksvertretung 1 bis die Änderung endlich vollzogen wurde. „Wieso, weshalb die Verwaltung so geblockt habe, erschließt sich auch auf den zweiten Blick nicht“, berichtet SPD-Bezirksvertreter Frank Mußhoff. Letztendlich habe die SPD dann aber einen Antrag formuliert, dem die Verwaltung folgen musste. „Das Ergebnis können wir seit Ende letzter Woche nun endlich sehen. Denn wo der Stadtteil Südostviertel drin steckt, steht nun auch Südostviertel drauf“, ergänzt Brennecke-Roos. Hinter dem SPD-Schilderstreich stecke allerdings nicht nur geografisches Interesse „Wir wollen den Stadtteil stärken und dazu bedarf es auch einer Identifikation mit dem Südostviertel. Und eine Bindung entsteht, wenn die Menschen ihre Umgebung bewusst wahrnehmen und wissen, wo sie leben, wohnen und einkaufen“, erläutert der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Wiemers. „Ein Konzept zur Identifikation liegt mit dem geplanten Stadtteilführer bald auf den Tisch, dem sollen weitere Maßnahmen zur Aufwertung des Quartiers folgen“, kündigt Wiemers an.

Siehe auch: Namen sind Nachrichten… auf DerWesten.de

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